Fischfang - Tourismus SIRENA mit Paolo Fanciulli
Hafen von Talamone
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(Deutsch)


Nachhaltiger verträglicher Fischfang

Das gegenwärtig schwerwiegendste Problem, das unser Meer, wie alle Meere und die Weltozeane krank macht, ist die zunehmende Entvölkerung durch das unerträglich hohe Niveau des Fischfangs, das den Fischbestand in weniger als 50 Jahren um 90% reduziert hat!


Diese Plünderung ist außerdem geschehen und geschieht weiterhin zusammen mit der parallelen Zerstörung der Tiefsee durch die Schleppnetzfischerei, die unter anderem keine selektive Fangmethode ist, so dass über 25% des Fischfangs für untauglich erklärt und als tot ins Meer zurückgeworfen wird.
Wichtige Organisationen wie die FAO und die Europäische Kommission haben geschätzt, dass jedes Jahr durch den Fischfang eine Fläche des Meeresgrundes verödet wird, die 150 mal großer ist, als der Verlust an Lebensraum, der durch Brände und unkontrollierte Abholzung auf der Erde verloren geht. Nur dass man für diese Zerstörung nichts unternimmt...
Heute, dank der Technologie, fischen die Ozeanfischkutter bis Hunderte von Metern Tiefe und auf den felsigen, mit Korallen bedeckten Meeresgründen, deren Zeit zur Regenerierung man in Hunderten von Jahren misst... Im Mittelmeerraum sind die Grassteppen am Meer von Posidonia (die einzige größere Pflanze, nämlich mit Wurzeln, Stamm, Blattern, Blüten und Samen) um mindestens 20% gegenüber früher zurückgegangen, mit den nachfolgenden Problemen der Erosion der Strände und dem Wachstum von unpassenden fremden Pflanzen. In der Tat, haben hervorragende Studien gezeigt, dass der Verlust von 1 m Dicke der Grassteppe von Posidonia einen Verlust von 18 m Strand in der Tiefe mit sich bringt!
In diesem dramatischen Zusammenhang haben die handwerklichen Fischer, die mit Standnetzen und Fischreusen fischen, ihre Anstrengungen intensiviert, um ihre eigenen Fangmethoden den Kriterien des nachhaltigen verträglichen Fischfangs anzupassen, auch wenn sie die Erstgeschädigten des großen zerstörerischen Fischfangs sind. Und zwar verwirklichen alle Fischer der Genossenschaft Posidonia vollkommen das Vorgehen des passenden Fischfangs, indem sie die Größe der Maschen ihrer eigenen Netze der besonderen Beschaffenheit der Fische angepasst haben, die sie zu fangen beabsichtigen, wodurch sie so die zufälligen Fänge von kleineren Fischen fast auf Null reduziert haben und dadurch den Fortpflanzungszyklus der verschiedenen Arten in die Tat umsetzen.

Paolo Fanciulli persönlich wird erfreut sein mit euch alle die einzelnen Erwartungen des nachhaltigen verträglichen Fischfangs zu vertiefen und euch dessen Technik zu zeigen.